Sicher im „Shared Office“

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Letztes Update am 09.04.2015, 14:10
Für geteilte Büroräumlichkeiten braucht es auch individuell angepasste Sicherheitssysteme.

76 Shared Offices gibt es laut der Wirtschaftskammer in Österreich. 43 dieser Räumlichkeiten finden sich in Wien. Geteilte Arbeitsplätze soll es aber weitaus mehr geben. Ein großer Raum, viele verschiedene Berufe und ebenso unterschiedliche kreative Flüsse, die sich an Ort und Stelle vereinen: Die Arbeitswelt wird auch in Österreich bunter, nämlich in Form von geteilten Arbeitsräumlichkeiten, die nicht nur günstig, sondern auch flexibel sind.

Büro 2.0

Was früher die Garagen und Studentenzimmer der jungen Gründer waren sind heute die sogenannten Shared Offices oder „Coworking Spaces“. Offiziell gibt es davon momentan 76 in ganz Österreich, vollständig ist die Auflistung jedoch nicht, denn gezählt werden dabei nur Bürogemeinschaften, die dezidiert als „Shared Office“ oder „Coworking Space“ eingetragen sind. Die österreichischen Unternehmen folgen dabei einem internationalen Trend, der sich rund um die Jahrtausendwende entwickelte. „Die Büroräume können oft flexibel für einen bestimmten Zeitraum gebucht oder gemietet werden, ohne damit langfristige Verpflichtungen einzugehen“, erklärt Roman Riedl, Wirtschaftskammer-Experte für Ein-Personen-Unternehmen. Neben der verhältnismäßig günstigen Unterbringung steht in diesen geteilten Büroräumen auch der Austausch von Know-How aus den verschiedensten Berufssparten sowie die Steigerung der Kreativität eben durch diese verschiedenen Blickwinkel im Vordergrund.

Die Frage der Sicherheit

Die Vorteile dieser neuen Arbeitsform liegen also auf der Hand. Doch wie steht es in diesen Büroräumen mit der Sicherheit? Je mehr Personen im Gemeinschaftsbüro eingemietet sind, desto mehr Schlüssel oder Key-Cards sind in der Folge auch im Umlauf - und können verloren und so von Dritten verwendet werden. Alarmanlagen sind in dieser Hinsicht sicherlich sinnvoll, doch in der Praxis eher ungünstig in ihrer Handhabung: Die unterschiedlichen Berufsrichtungen im Shared Office bedingen nämlich auch unterschiedliche Arbeitszeiten. Die Frage, wer das Büro nun wirklich verlassen hat und wer letztendlich dafür zuständig ist, das schützende Sicherheitssystem zu aktivieren, wird schnell zum logistischen Problem. Shared Offices werden daher schon seit längerer Zeit von Unternehmen im Bereich der Sicherheitstechnik als vielversprechende Zielgruppe angesehen, gilt es doch für sie ein individuelles System zu entwickeln. Besonders vielversprechend haben sich hier in der jüngsten Vergangenheit jene Technologien heraus kristallisiert, die schlüssellos, etwa per App am Handy, funktionieren.

 

Am österreichischen Arbeitsmarkt hat sich die moderne Form des Shared Offices schon längst durchgesetzt. Mit innovativen Neuerungen im Bereich der Sicherheit für diese speziellen Räumlichkeiten wird sich dieser Trend voraussichtlich noch weiter verstärken.

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