Schlafqual durch Raumklima

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Letztes Update am 12.05.2015, 10:25
Bei schlechter Raumatmosphäre wird mitunter unsere Nachtruhe negativ beeinflusst.

Laut der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie leidet hierzulande fast ein Drittel der Menschen unter Schlafstörungen. Man liegt stundenlang wach ohne einschlafen zu können, wird schon früh in den Morgenstunden munter, ohne wieder Schlaf zu finden oder die wichtigen Tiefschlafphasen fehlen und man wacht sprichwörtlich „wie gerädert“ auf - Schlafstörungen werden für viele Österreicher zum gesundheitlichen Martyrium, da hilft auch kein „Schäfchenzählen“ mehr.

Gefährliche Krankheit

Die Ursachen für die sogenannte Schlafapnoe können vielfältig sein. Stress, Depressionen, Alkohol, Medikamente oder unverarbeitete Konflikte bescheren oftmals schlaflose Nächte. Die Folgen dieser ernstzunehmenden Störungen sind teilweise fatal: Müdigkeit, enormen Konzentrationsschwächen, Selbstmedikation durch Schlafmittel und Tagesmüdigkeit mit dadurch erhöhtem Unfallrisiko sind nur einige der Konsequenzen. Letztendlich ist es natürlich auch die Lebensqualität, die enorm eingeschränkt wird. Um diese möglichst bald wieder aufzubessern, rät die Österreichische Gesellschaft für Schlafmedizin und Schlafforschung zur sogenannten Schlafhygiene: Spätes Essen sowie Alkoholkonsum sollen möglichst vermieden werden, Schlafzeiten sollten regelmäßig gestaltet werden und anstrengende Aktivitäten vor der Nachtruhe sind die ersten Schritte. „Ruhe bewahren und locker atmen“, rät außerdem der Schlafexperte Markus Kamps. Zu viel Grübeln vertreibe nämlich den Schlaf.

Eine Frage des Klimas

Eine wichtige Rolle für die entspannte Nachtruhe spielt auch das Raumklima. Wer schon einmal in einem völlig überhitzten Raum geschlafen hat, weiß, wie elend das Gefühl beim Aufwachen ist und wie wichtig daher die Atmosphäre im Raum ist. Die Temperatur im Schlafzimmer sollte nicht über 18 Grad liegen, um diese Optimalwerte zu halten, empfehlen sich etwa moderne Klimageräte. Auch Grünpflanzen wie etwa die „Echte Aloe“, „Bromelien“ oder Orchideen sollen das Klima deutlich aufbessern und für den Schlaf angenehm gestalten. „Pflanzen liefern Sauerstoff und sammeln Staub. Und wenn ich zum Beispiel einen Ficus benjamin in der Dusche abwasche, dann habe ich quasi eine gratis Staubreinigung der Luft“, weiß der Experte Karl Ploberger.

 

Für gesunden Schlaf und damit einhergehend auch hohe Lebensqualität, sollte man also in punkto Raumklima nicht sparen. Effektive Zimmerpflanzen und innovative Klimageräte zur Regulierung machen hier einen großen Unterschied.

Kommentare

  • Marcelpro60 28.09.2017 13:54:16 Permalink

    Sehr interessanter Beitrag! Werde mir neue Aspekte aufgezeigt. Ich denke jeder hatte schon mal mit diesem Problem zu kämpfen.