Fertighaus 2.0

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Letztes Update am 14.09.2015, 13:23
Die Nachfrage nach Fertighäusern ist ungebrochen. Was das moderne Fertighaus können muss.

Österreich, das Land der ‚Fertighäusl-Bauer‘. Rund ein Drittel der Österreicher lässt für sich ein Fertigteilhaus bauen und stellt dabei hohe Ansprüche an die Anbieter beziehungsweise an das Traumhaus.

Individualität und Baukomfort

Den Traum vom Eigenheim möchten sich viele Österreicher mithilfe eines Fertighauses schnell und reibungslos erfüllen. Was sie nicht wollen, ist allerdings ein Massenprodukt, das dann genauso aussieht wie das des Nachbarn. Denn auch die eigenen vier Wände sollen die eigene Persönlichkeit widerspiegeln. Konfektionsware war gestern, das moderne Fertighaus muss den individuellen Bedürfnissen und Wünschen angepasst werden. Viele Kunden möchten eine Arbeit nach Maß, vom Architekten geplant. Der Trend geht ebenso hin zur schlüsselfertigen Übergabe, weg von Ausbauvarianten, die sich an Teilzeit-Heimwerkerkönige richten. „Der moderne Konsument möchte nicht monatelang jedes Wochenende auf der Baustelle verbringen“, so Christian Murhammer vom Österreichischen Fertighausverband. Der Kunde lässt lieber die Experten die gesamte Bauleitung übernehmen.

Klimabewusstes Bauen

Der Fertighaus-Bauer 2.0 setzt ebenso auf Energieeffizienz. Um langfristig Kosten zu sparen und die Umwelt zu schonen, verlangt er vermehrt Niedrigenergie- oder gar Passivhausbauweise. Zudem plant er oft zusätzliche Photovoltaik-, Solaranlagen oder Wärmepumpen ein, um Eigenstrom zu erzeugen und den Energiebedarf zu decken. Der Trend hin zur Natur zeigt ebenso an den bevorzugten Materialien für Fertighäuser. Holzrahmenkonstruktionen und Massivholzbauten boomen auch in diesem Sektor.

 

Auch bei Fertighäusern achten Kunden besonders auf die persönliche Note. 08/15-Massenware wird längst ersetzt durch klimafreundliche und an individuelle Bedürfnisse angepasste Bauweisen.

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